Das FRIEND-SHIP Interventionsprogramm

Peer-Beziehungen während der Schulzeit scheinen die soziale Entwicklung und das Wohlbefinden von Kindern signifikant zu beeinflussen. Das FRIEND-SHIP Interventionsprogramm wurde daher entwickelt, um die sozial-emotionalen Fähigkeiten (Empathie, Zusammenarbeit, Selbstkontrolle, Durchsetzungsvermögen) von Schüler*innen zu stärken. Dabei wird der Schwerpunkt auf ihr prosoziales Verhalten gelegt. Schüler*innen lernen ihre eigenen Gefühle und die ihrer Mitschüler*innen zu erkennen und entwickeln die Fähigkeit mit ihnen umzugehen.  Ein weiteres Ziel ist die Verbesserung des Selbstbewusstseins (Selbstkonzepts) der Schüler*innen sowie eine Steigerung ihres Inklusionsverständnisses und ihrer Akzeptanz von Diversität. Schließlich sollten Peer-Inklusion und die Entwicklung neuer Freund*innenschaften bei gleichzeitiger Stärkung bestehender Beziehungen ein wichtiges Ergebnis sein. Das Programm ist für Schüler*innen im Alter zwischen 8 und 12 Jahren entworfen und besteht aus 12 Sitzungen, die jeweils 45-60 Minuten dauern. Über einen Zeitraum von 6 Wochen führen Klassenlehrer*innen zwei Sitzungen pro Woche durch. Vorher nehmen die Lehrer*innen an einem Training teil, bei dem sie lernen, wie die Intervention durchzuführen ist und wie das digitale IO2 Tool benutzt wird.

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